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Bilder fürs Wohnzimmer

Akzente für eine atemberaubende Raum-Atmosphäre lassen sich ideal mit Wandbildern setzen. Sie geben deinem Wohnzimmer einen individuellen Touch und machen es zu einem Ort, an dem du dich wohlfühlst. Nutzte die Checkliste am Ende, damit du nichts übersiehst.

Bilder Wohnzimmer
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Kunstfotografie im Wohnzimmer

Sich zu Hause wie in einer Kunstgalerie fühlen - das hat was! Aber wie findest du den perfekten Platz für deine Wandbilder? Welches Werk eignet sich am besten für dein Wohnzimmer? In welcher Ausführung kann es seine optimale Wirkung entfalten?

Lasse dich von den Beispielen und Werken inspirieren...

Marc Jordi Fischer

Autor: Marc Jordi Fischer

Aktualisiert: 07.06.2022

Lesezeit: 5 min

🏠 Wo aufhängen?

"Ja natürlich im Wohn--" ok, nein, nicht ganz...

Um ein gelungenes Zusammenspiel zwischen den Räumlichkeiten und den Wandbildern zu erschaffen, musst du Bilder wählen, die sowohl farblich als auch stilistisch mit deinen Möbeln harmonieren.

Hast du z. B. eine minimalistische Einrichtung mit einer großen freien Wandfläche, bietet es sich an, dort ein großformatiges Wandbild zu platzieren. Es wird dann eine Menge Aufmerksamkeit bekommen und deine Gäste sofort “anspringen”.

Im besten Fall hängt es dabei zentral & auf Augenhöhe. Wenn du das Werk aber lieber im Sitzen betrachten möchtest, kannst du es natürlich auch ein wenig tiefer anbringen.

Vermeide vor allem, dass man zum Bild hinaufschauen muss.

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 Old Faithful | Marc Jordi Fischer
Ab €99

↔️ Klein oder groß?

 Groooooß!

Das ist jetzt einzig meine Meinung:

Lieber ein großes - wirklich großes - Bild als mehrere kleine. Wer den Platz hat oder bereit ist, ihn zu schaffen, kann ruhig auch ein XXL-Bild im Format 150x100cm oder größer anbringen.

Dabei sollte unbedingt beachtet werden, dass der Betrachtungsabstand ebenfalls vergrößert werden muss! Idealer weise liegt er beim zwei bis dreifachen der Bilddiagonalen.

Achte bei großen Bildern also darauf, dass du weit genug entfernt vom Bild stehen kannst.

Hier ein paar Beispiele für beliebte Größen:

Bildgröße -> Betrachtungsabstand

60x40cm -> 1,5m
90x60cm -> 2,0m
105x70cm -> 2,5m
120x80cm -> 2,0m
150x100cm -> 3,0m

🏞 Welche Ausführungen?

Der Klassiker: Bilderrahmen mit Passepartout

Gerahmte Bilder verleihen Räumen Persönlichkeit. Sie verwandeln ein Zimmer zum Wohnzimmer, einen Flur zu einer Galerie oder ein Schlafzimmer in eine Oase. Vor allem der Look kontrastreicher schwarz-weiß Fotografien profitiert enorm.

Das Passepartout spielt dabei eine wichtige Rolle. Es ist ein Hilfsrahmen, in das ein Foto oder ein anderes Kunstwerk gelegt wird. Dabei isoliert es das Bild stark von seiner Umgebung und betont die Form des Werkes.

Durch Variieren der Größe kann es hervorragend als Gestaltungselement genutzt werden. Meine Empfehlung dafür: Ruhig einen etwas größeren Rahmen wählen, damit genug Platz für ein dickes Passepartout vorhanden ist.

Die meisten Passepartouts haben eine weiße oder auch cremefarbene Grundfarbe. Für 98% der Bilder ist das die korrekte Wahl.

Tipp:

Verwende für einen äußerst eleganten Look ein quadratisches schwarz-weiß Bild in einem ebenfalls quadratischen Rahmen mit großem Passepartout.

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Noir N°11 | Marc Jordi Fischer
Ab €99

 Bilder hinter Acrylglas

Besonders angesagt sind momentan Fotografien, die hinter Acrylglas kaschiert wurden. Diese sehen nicht nur edel aus, sondern sind auch besonders robust und langlebig.

Aufgrund der hohen Transparenz des Kunststoff-Glases strahlen Acrylglasbilder besonders hell. Das Resultat sind kräftige und intensive Farben.

Je dicker das verwendete Acrylglas ist, umso stärker tritt die einzigartige Tiefenwirkung in kraft, die gerade Landschaftsfotografien beeindruckend erscheinen lässt. Das sorgt für einen echten “Wow Effekt”.

Übrigens: Da das Glas keine Risse bekommt und UV-Strahlen es nur schwer durchdringen können, bleiben die Farben der Bilder auch über viele Jahre hinweg erhalten.

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Lealt Falls | Marc Jordi Fischer
Ab €99

 Gestellte Werke

Wer sagt denn, man müsse seine Bilder aufhängen?

Eine etwas unkonventionelle Alternative zum normalen Aufhängen ist es, ein gerahmtes Bild beispielsweise so auf ein Regal zu stellen, dass es an die Wand gelehnt werden kann.

Am besten eignen sich dafür hochformatige oder quadratische Bilder.

Je höher das Möbelstück ist, umso kleiner sollte das Wandbild sein. Ein großes Werk kannst du sogar auf dem Boden platzieren. Das Beste daran? Man muss nicht bohren!

Dennoch sollte das Bild - gerade wenn es auf einer glatten Oberfläche steht - sicher auf der unteren Kante befestigt sein, damit es nicht wegrutscht.

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Rottin Hus (zugeschnitten) | Marc Jordi Fischer
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 Geteilte Werke

Da wir gerade sowieso über unkonventionelle Möglichkeiten sprechen, können wir auch gleich die Bilder teilen. Je nach Motiv ist eine Aufteilung in zwei oder drei Teile empfehlenswert.

Sehr wichtig ist aber, dass bei Weitem nicht jedes Motiv geeignet ist! Daher bitte vorher das Bild entsprechend zuschneiden und überprüfen.

Meiner Erfahrung nach funktionieren abstrakte & homogene Motive am besten.

Tipp:

Hast du einen Schrank mit großen Schiebetüren? Wenn ja, dann ist das der perfekte Ort für ein aufgeteiltes Bild. Bei geschlossenen Türen fügen sich dann die jeweiligen Teile zu einem großen Bild zusammen.

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Kerid Krater | Marc Jordi Fischer
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🛠 Wie aufhängen?

Die Bilder an der Wand zu befestigen, ist gar nicht so schwer. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten: Mit Nägeln oder mit Klebeband.

Acrylglasbilder werden meistens mit einer speziellen Halterung in der Mitte der Rückseite geliefert. Da sie ca. 1 cm dick ist und nicht an der Seite sichtbar ist, sorgt sie für einen modernen & schwebenden Look der Bilder.

Bei gerahmten Werken ist es ratsam, diese mit Nägeln zu befestigen. Klebeband kann zum einen die Bilder bzw. die Wand beschädigen und zum anderen besteht immer ein Risiko, dass sich der Kleber löst.
(Ja, ist mir auch schon passiert 😉)

Für kleinere Bilder ist es hingegen oft ausreichend, diese mit gutem Klebeband zu befestigen. Das hat den Vorteil, dass es vor allem keine unschönen Löcher hinterlässt, wenn man sie wieder abnimmt.

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The Cluanie | Marc Jordi Fischer
Ab €99

🎨 Farbe oder Schwarz-Weiß?

Die richtige Platzierung und Formatwahl ist entscheidend, aber auch die Farbe der Wandbilder spielt eine wichtige Rolle. Je nachdem, welche Farben man verwendet, kann sich der gleiche Raum ganz unterschiedlich anfühlen.

Ganz nach Belieben: Zurückhaltende oder auffällige Farben? Lass deinen Geschmack entscheiden! Während mancher eher zurückhaltend ist, kann es für den anderen nicht bunt genug sein.

Interessanterweise können schwarz-weiß Bilder auch bunte Wände stilvoll ergänzen. Man kann dabei von einem Gegenpol sprechen.

Immer gut für eine beruhigende Umgebung geeignet ist die Farbe, die vom pflanzlichen Chlorophyll reflektiert wird: Grün. In Kombination mit dezenten Erdtönen wertet sie den Raum unaufdringlich auf.

Als Freund von minimalistischer Fotografie bevorzuge ich auch eine reduzierte Verwendung von Farben. Unten siehst du ein gutes Beispiel dafür:

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Fotoserie Grün | Marc Jordi Fischer

☑️ Checkliste

Dieses Vorgehen empfehle ich dir:

1. Bildgröße & Betrachtungsabstand

Als Faustregel gilt, man soll Bilder beim zwei bis dreifachen der Länge der Bilddiagonalen betrachten.

Schau dir also an, von wo aus du das Bild betrachten möchtest und miss den Abstand zur Wand. Zum Vereinfachen kannst du diese Länge durch drei teilen und als Ausgangswert für die längere Bildkante nehmen. (Dann musst du nicht die Bilddiagonale berechnen😉)

Um einen besseren Eindruck der Größe zu bekommen, bietet es sich an, ein Stück Karton in der angedachten Größe auszuschneiden & an die gewünschte Stelle zu halten.

2. Ausführungen vergleichen

Je nach Ausführung wirk das Bild ganz unterschiedlich. Hier eine Übersicht der beliebtesten Optionen.

Gerahmt mit Passepartout -> Eleganter Look | Geeignet für jedes Motiv | Ideal für S/W Bilder

Kaschiert hinter Acrylglas -> Wird immer beliebter | Ideal für Landschaftsfotografie | Starke Tiefenwirkung

Alu-Dibond -> Direkter Blick auf das Fotopapier | Auch verfügbar in Matt

Für einen kreativen & trendigen Look kannst du auch dein Bild so aufteilen, dass die einzelnen Bilder erst gemeinsam das große ergeben.

3. Den passenden Fotodruck finden

Egal für welche Ausführung du dich entscheidest, am Ende muss das Bild auf Fotopapier gedruckt oder belichtet werden.

Für die besten Ergebnisse wähle immer das "echte Fotopapier". Hier wird das Bild wie früher in der Dunkelkammer direkt mit der Aufnahme belichtet. Es entsteht eine klasse Farbwiedergabe mit hohen Kontrasten. Oft werden die Bilder im Anschluss hinter Acrylglas kaschiert oder auf Alu-Dibond gezogen.

Auch normales Drucken ist eine Option, Farbe und Kontraste können aber nicht ganz mit dem echten Fotopapier mithalten. Zum Selbstrucken aber eine gute Möglichkeit.

Der Direktdruck auf Dibond oder Acrylglas ist ideal für den Außenbereich & preislich etwas günstiger als die Kaschierungen, bei der das echte Fotopapier verwendet wird.

 4. Beleuchtung & Reflexionen

Dieser Punkt wird leider oft übersehen. Dabei ist eine ordentliche Beleuchtung essenziell für eine ordentliche Bildwirkung. Gerade bei glänzenden oder eingerahmten Bildern ist besondere Vorsicht angesagt, aber auch bei matten Bildern können unschöne Reflexionen auftauchen.

Da diese sowohl von der Position der Lichtquelle als auch des Betrachters abhängig sind, variieren sie ständig. Vor dem Bohren unbedingt mit dem fertigen Bild ausprobieren. Gerne aber auch schon vor dem Drucken z. B. mit einem kleinen Spiegel testen.

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